Die Alexianer Münster boten mit dem Projekt „Münster von unten“ einen besonderen sozialen Rundgang für angehende Justizfachangestellte (Unterstufe JU25B) an. Ziel des gemeinsamen Rundgangs rund um den Münsteraner Hauptbahnhof war es, Menschen mit Suchterkrankungen oder ohne festen Wohnsitz nicht nur als „Fälle“, sondern als Menschen mit Geschichte, Würde und Bedürfnissen wahrzunehmen. So besuchten die Lernenden verschiedene Hilfsangebote und soziale Treffpunkte und erhielten direkte Einblicke in die Lebensrealität betroffener Menschen.
Vor allem wurde allen deutlich, wie wichtig Respekt, Empathie und ein würdevoller Umgang sind – gerade auch im späteren Berufsleben in Justiz und Verwaltung.
„Münster von unten“ zeigte eindrucksvoll, dass hinter jeder Suchterkrankung und jeder Obdachlosigkeit ein Mensch steht – mit Ängsten, Hoffnungen und einer eigenen Geschichte. Gerade für Justizfachangestellte ist dieser Perspektivwechsel wichtig, um Menschen später nicht vorschnell zu verurteilen, sondern professionell und menschlich zugleich handeln zu können.
Die Klasse sowie die begleitende Lehrkraft Maureen Hennig dankt den Alexianern Münster für den Einblick in die wertvolle Arbeit.

