Anfang Juni fand am Hansa ein pädagogischer Tag statt, der ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen und Entwicklungen in der Präventionsarbeit stand. In Zusammenarbeit mit Tina Kolonko (Projektkoordinatorin der Ginko Stiftung für Prävention) konnten wir unseren Kolleginnen und Kollegen ein vielseitiges Fortbildungsprogramm mit spannenden Fachvorträgen und praxisnahen Impulsen anbieten.
Zu den Themen des Tages gehörte der Workshop von Tina Kolonko mit „Mindful Media“, der sich mit einem bewussten und reflektierten Umgang mit digitalen Medien beschäftigte.
Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden wertvolle Informationen von Mika Mondo (Polizei Münster) zum rechtlichen Kontext im Umgang mit Suchtmitteln, insbesondere Cannabis im schulischen Kontext. Frank Langer berichtete über die schulische Suchtprävention zum Thema Cannabis.
Der Workshop von Melanie Sterna thematisierte die motivierende Gesprächsführung (MOVE) mit konsumierenden Jugendlichen. Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema „Spielsuchtprävention“ von Mathias Wiese, der als ehemals Betroffener berichtete, wie man in die Glücksspielsucht geraten kann, was es bedeutet, spielsüchtig zu sein, und wie er den Weg aus der Sucht gefunden hat. Ebenso wurde von unserem Präventionsteam Kay Zengraf, Julia Terwesten und Sabrina Koch ein Workshop zu den Themen „Vapen“ und „Alkohol“ angeboten.
Die Vorträge boten nicht nur Fachwissen, sondern auch konkrete Anregungen für die tägliche pädagogische Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern.
Wir am Hansa legen großen Wert auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Prävention ist für uns ein wichtiger Bestandteil schulischer Bildung. Durch die kontinuierliche Fortbildung unseres Kollegiums möchten wir junge Menschen bestmöglich dabei unterstützen, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Gesundheitskompetenz nachhaltig zu stärken.
Wir danken allen Referentinnen und Referenten für ihren Beitrag zu unserem Tag, insbesondere den Referentinnen Tina Kolonko und Jenny Beiing für ihre Expertise und die gelungene Zusammenarbeit.
Solche Fortbildungsangebote leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer pädagogischen Arbeit und unterstreichen unser Ziel, Schule als einen Ort zu gestalten, an dem Lernen, Gesundheit und Prävention gleichermaßen gefördert werden.

