Zum Ende des Schuljahres besuchten uns bereits zum zweiten Mal Alexandra Hieck, Kursleiterin, und Hildegard Pröbsting, ehrenamtliche Mitarbeiterin am Johannes Hospiz in Münster. Insgesamt 17 Schüler:innen nahmen an der Veranstaltung teil. Inhaltlich umfasste der Kurs sowohl theoretisches Wissen als auch die Bedeutung von Vorsorge sowie praktische Anleitungen, wie z. B. die Mundhygiene bei Schwerkranken.
„Wie leiste ich letzte Hilfe?“ – „Was gibt mir Sicherheit, den Sterbeprozess zu erkennen?“ – „Wie kann ich Ängste abbauen?“. Antworten auf diese und ähnliche Fragen haben Alexandra Hieck und Hildegard Pröbsting anschaulich, ruhig und berührend gegeben. Es geht um Mitmenschlichkeit auf dem letzten Weg. Dabei gibt der Austausch über den Tod und das Sterben Rückhalt und stärkt die Gewissheit, dass nichts falsch gemacht werden kann. Der Kurs diente dazu, sich Sterbenden zuzuwenden und ihnen am Ende des Lebens beizustehen. Sowohl präventiv als auch in einigen Fällen retrospektiv fühlten sich die Teilnehmenden umfassend sensibilisiert und informiert.
Die Bedenken, dass die Veranstaltung bei den Teilnehmenden ein tieftrauriges Gefühl verursacht, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Es ist eher ein befreiendes Gefühl der Erleichterung, sich besser vorbereitet zu fühlen. Ein Leben in Würde – bis zuletzt.
„Der Kurs war eine tolle Erfahrung, nicht nur aus beruflicher, sondern auch aus privater Sicht. Das Thema wurde auf eine lockere und leichte Art nähergebracht!" und „Ich fühle mich emotional berührt, traurig und konnte meine Berührungsängste abbauen!“, waren u. a. die Meinungen einiger Kursteilnehmerinnen.
Wir sagen „Herzlichen Dank“ an Alexandra Hieck und Hildegard Pröbsting für den emotionalen und nahbaren Austausch.

